DER DRITTE WEG

06.02.2016

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Der III. Weg beim Imia-Gedenken in Athen

Zum 20. Jahrestag des Gedenkens an die drei gefallenen griechischen Offiziere im Imia-Konflikt reiste eine große Reisegruppe unserer Partei „Der III. Weg“ nach Athen. Seit 1996 führen die Nationalisten der Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) als einzige Organisation im Land ein würdevolles Gedenken an die durch die Türken am 31. Januar 1996 getötete Hubschrauberbesatzung durch. Nachdem bereits im letzten Jahr eine etwa 20-köpfige Delegation vom „III. Weg“ in Athen weilte, reisten im Jahr 2016 über 40 heimattreue Aktivisten der nationalrevolutionären Partei auf Einladung ihrer griechischen Kameraden an.

Im Vorfeld des Imia-Marsches absolvierte die Reisegruppe um den Parteivorsitzenden Klaus Armstroff ein straffes Kultur- und Politprogramm vor Ort. Am Donnerstagabend wurde dem Parteibüro der Chrysi Avgi im Stadtteil Ampelokipoi ein Besuch abgestattet. Einer kurzen Parteivorstellung durch Funktionäre folgte eine ausgiebige Fragerunde, in der die Vertreter der Chrysi Avgi Rede und Antwort standen. Die Partei ist seit Beginn der Ermittlungen wegen der vermeintlichen Bildung einer kriminellen Vereinigung im Jahr 2013 stark in Bedrängnis geraten. Vor allem die Kappung jeglicher Finanzhilfen, die der im Parlament als drittstärkste Kraft vertretenen Partei zustehen, macht den griechischen Nationalisten zu schaffen. Die Summe aus der staatlichen Parteifinanzierung, die eingefroren ist, beläuft sich mittlerweile auf gut 5 Millionen Euro(!). Nichtsdestotrotz lassen sich die Hellenen nicht unterkriegen und bleiben ihren Kurs treu. Der „III. Weg“-Vorsitzende Klaus Armstroff, der Gebietsleiter „Mitte“ Matthias Fischer und der Gebietsbeauftragte „Süd“ Walter Strohmeier erhielten zudem die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch mit dem Parteiführer der Chrysi Avgi Nikos Michaloliakos.

Die Besichtigung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der griechischen Hauptstadt kam während des Ausfluges natürlich auch nicht zu kurz. Neben der Akropolis und dem Akropolismuseum wurde das Anwesen des Troja-Entdeckers Heinrich Schliemann und die imposanten Gebäude der „Nationalen und Kapodistrias-Universität“ besichtigt.

Antifa-Angriff und Repression gegen Nationalisten

Am Donnerstagabend kam es zu einem feigen Überfall einer Gruppe von etwa 30 bewaffneten Linksextremisten auf eine andere 15-köpfige deutsche Reisegruppe. Durch den hinterhältigen Angriff gab es bei den Angegriffenen neben mehreren Leichtverletzten einen Aktivisten, der im Krankenhaus behandelt werden musste.
Als Reaktion auf den Angriff der Linksautonomen wurde für die deutschen Nationalisten von der Syriza-Junta offenbar ein Innenstadtverbot ausgesprochen. Zumindest zogen, sobald sich die 40-köpfige Gruppe dem Zentrum näherte, sofort aggressive Bereitschaftspolizisten der Eingreiftruppe MAT auf, kesselten die „III.Weg“-Aktivisten ein, um sie unter Schubsen und Beschimpfungen aus dem Zentrum herauszudrängen.

Der Besuch des Panathinaiko-Stadions blieb der deutschen Delegation verwehrt

Heldengedenken auf dem deutschen Soldatenfriedhof Dionyssos-Rapdendoza

Am Freitag suchten die „III. Weg“-Mitglieder den deutschen Soldatenfriedhof Dionyssos-Rapdendoza auf. Hier wurde in einem würdigen Rahmen der deutschen Gefallenen gedacht.

9.905 deutsche Landser des Zweiten Weltkrieges und 68 Gefallene des Ersten Weltkrieges fanden in der kargen Mittelgebirgsregion in Norden Athens ihre letzte Ruhe. Sämtliche auf dem griechischen Festland gefallenen Deutschen wurden auf diesen Friedhof umgebettet. Drei Gedenktafeln auf dem Friedhof erinnern an 843 weitere deutsche Soldaten, deren Gräber nicht gefunden werden konnten. Außer dieser Gedenkstätte gibt es nur noch eine auf griechischen Boden, und die befindet sich auf Kreta. Die Gedenkstätte ist in drei Höfe unterteilt, die um den zentralen Gedenkhof angeordnet sind. Auf großen Natursteintafeln sind die Namen und Daten der gefallenen Helden eingraviert. Unter den einzelnen Höfen liegen die insgesamt 12 Grüfte mit den Gebeinen der Toten. Ein Reiseteilnehmer der deutschen Gruppe fand auf dem Friedhof auch das Grab seines Urgroßvater wieder.

Der Imia-Marsch 2016

Am Sonnabend, den 30. Januar 2016, stand dann das 20. Imia-Gedenken an.
Seit 1996 organisiert die Chrysi Avgi die Veranstaltung, bei der den drei gefallenen griechischen Offizieren gedacht wird. Der Abschuss eines griechischen Helikopters in den frühen Morgenstunden des letzten Januartages 1996 war der tragische Höhepunkt des Konflikts zwischen Griechenland und der Türkei um die beiden Felseninseln Imia. Die Inseln gehören zu der Gruppe der Südlichen Sporaden. Diese wurden im Jahre 1923 von der Türkei im Friedensvertrag von Lausanne an Italien abgetreten. Nach der Niederlage der Italiener im Zweiten Weltkrieg gingen die Inseln in griechischen Besitz über. Als im Dezember 1995 ein türkisches Frachtschiff vor Imia auf Grund lief, machte die chauvinistische Regierung in Ankara plötzlich Besitzansprüche auf die beiden Inseln geltend. Es kam in der Folge zu türkischen Provokationen und einer starken Truppenkonzentration beider Mächte im Umfeld der Inseln. Am 31. Januar 1996 wurde ein griechischer Hubschrauber, der sich auf Beobachtungsflug befand, vom türkischen Militär abgeschossen. Die komplette Hubschrauberbesatzung, bestehend aus den drei Offizieren Panagiotis Vlachakou, Christodoulos Karathanasi und Hector Gialopsou, kam dabei ums Leben.

Die hellenischen Nationalisten werfen der damaligen griechischen Regierung vor, dass diese den Vorfall herunter spielte und somit Verrat an den Gefallenen beging. Das Verhalten der Regierung damals ist exemplarisch für die antinationale und volksverräterische Haltung westlicher Regierungen. Seit 1996 organisiert die griechische Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) einen Gedenkmarsch für die gefallenen Soldaten. Ursprünglich war geplant, dass das Imia-Gedenken wie jedes Jahr im Herzen der griechischen Hauptstadt zwischen dem Imia-Gedenkstein und dem Offizierskasino stattfindet.
Die linksextreme Attacke vom Donnerstagabend nahm jedoch die politisch auf antinationale Linie gebrachte Athener Polizeiführung zum Anlass, am Freitagnachmittag ein Verbot sämtlicher Kundgebungen in der Innenstadt auszusprechen. So wurde der Imia-Marsch kurzerhand verlegt, um vor dem Parteibüro der Chrysi Avgi im Stadtteil Ampelokipoi stattzufinden. Die Verlegung des Imia-Gedenkens tat dem würdigen Gedenken jedoch keinen Abbruch.

Auch wenn ein Teilnehmerrückgang im Vergleich zum Jahre 2015 zu verzeichnen war, kamen wieder tausende Griechen zusammen. Die deutschen Nationalisten wurden bei ihrem Einmarsch mit Applaus begrüßt. Nach dem Abspielen von kämpferischen Liedern begann die eigentliche Veranstaltung. Die kämpferischen Reden, untermalt von Trommelwirbel und Parolen, zeichneten ein eindrucksvolles Bild. Vor allem der Parteiführer Nikos Michaloliakos zog mit seiner Ansprache die Zuhörer in seinen Bann.

Neben ihm sprachen noch Nicholas Constantine, Evangelos Karakostas, Athanasios Konstantinou, Christos Christou als Vertreter der zyprischen National Popular Front, George Germenis, Yiannis Lagos aus Piräus und Christos Pappas.

Auch Alexander Elder betrat das Podium. Er ist der einzige Überlebende der feigen Mordattacke linksextremer Täter vom 1. November 2013. Damals wurde er sowie der 26-jährige George Fountoylis und der 22-jährige Manolis Kapelonis von den kommunistischen Mördern in Athen niedergeschossen. Alexander Elder überlebte als Einziger schwer verletzt. Noch mit den Kugeln in seinem Leib rief er „Ζήτω Η Χρυσή Αυγή“ (Lang lebe die Goldene Morgenröte).

 Unbeugsam: Der einzige Überlebende der linksextremen Mordattacke Alexander Elder

Nach Abschluss der Kundgebung zog eine Demonstration zum Verteidigungsministerium. Der Zug hatte eine imposante Wirkung. Tausende griechische Flaggen und lautstark gerufene Parolen, untermalt von Trommelwirbel, hinterließen bei allen Teilnehmern einen bleibenden Eindruck.

Im Fahnenmeer von griechischen Flaggen, und den Fahnen der Goldenen Morgenröte wehten auch die Flaggen vom „III. Weg“.



» Zur Hauptseite wechseln
 

01.12.2016
Heldengedenken in Wunsiedel 2016
01.12.2016, Heldengedenken in Wunsiedel 2016
  • Ein imposanter Feuerwurm zog sich am Sonnabend, den 12. November 2016 durch die Märtyrerstadt Wunsiedelim Fichtelgebirge. Gut 280 volkstreue Deutsche schritten still und andächtig - von klassischer Trauermusik begleitet - durch die Straßen der oberfränkischen Stadt. Unter dem Motto: "Tot sind nur jene, welche vergessen werden!" erwies man den Helden unseres Volkes die Ehre und rief die tapferen Ahnen und ihre Werte in die Reihen der Kämpfer von heute. Zu dieser ehrenvollen Veranstaltung reisten nicht nur Parteikameraden vom "III. Weg" aus vielen Teilen Deutschlands, sondern auch zahlreiche parteifreie Nationalisten schlossen sich der Heldengedenk-Demonstration an.
26.11.2016
Tag der Gemeinschaft 2016 - Erntedankfest
26.11.2016, Tag der Gemeinschaft 2016 - Erntedankfest
  • Tag der Gemeinschaft 2016 - Erntedankfest

Europäische Aktion

Kontaktanschrift

DER DRITTE WEG
Work Postfach 1122
67085 Bad Dürkheim

06329 - 992 265
06329 - 992 266

www.der-dritte-weg.info

 
2013 - 2016 © DER DRITTE WEG - Alle Rechte vorbehalten | Impressum| Datenschutz
Bildschirmauflösung:  X  px