DER DRITTE WEG

26.07.2016

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Rednerveranstaltung in Berlin!

Mitte Juli lud der Berliner Stützpunkt unserer Partei „Der III. Weg“ zu einer Rednerveranstaltung in die Reichshauptstadt ein. Über 50 Mitglieder und Interessenten auch der benachbarten brandenburgischen Stützpunkte lauschten so den Worten von drei Rednern. Alle Stützpunkte aus Brandenburg waren an diesem Abend ebenfalls vor Ort und trugen so zur weiteren Stärkung unserer Gemeinschaft bei.

In der ersten Rede skizzierte unser Gebietsverbandsleiter Matthias Fischer die derzeitige Situation unserer Partei und die Notwendigkeit einer starken und gesund gewachsenen politischen Gemeinschaft als Fundament und Ausgangspunkt für eine zukünftige erfolgreich arbeitende Bewegung national, revolutionär und sozialistischer Prägung. In Zeiten der parlamentarischen Schwäche unserer Partei ist es wichtig, die eigene Kraft nach innen zu wenden und kontinuierlich am Aufbau der Struktur zu wirken, um bei einer Wende der Stimmung in der Bevölkung die besten Voraussetzungen zu bieten, um dann erfolgreich zu sein. Der Kampf um die Gemeinschaft und die bestmögliche Auslese der Funktionsträger der Partei spielen hierbei eine wichtige Rolle. Als ganzheitlich ausgerichtete Partei mit einer an die Naturgesetze gebundenen Weltanschauung geht auch die kritische Auseinandersetzung mit Gruppen und Parteien des sogenannten Nationalen Widerstandes (NW) in Deutschland weiter. Die Außendarstellung und die meist oberflächlich gehaltenen politischen Ansichten in weiten Teilen des NW lassen immer weniger Gemeinsamkeiten erkennen und ermutigen unsere Gemeinschaft stetig dazu, neue Wege zu gehen und mit alten und ausgedienten Verfahrensweisen zu brechen. Fehler der Vergangenheit und Gegenwart müssen rücksichtslos analysiert und die gewonnenen Erkenntnisse zu positiven neuen Ansätzen verarbeitet werden. Es ist also nur die logische Konsequenz, dass es ein „alle an einem Strang“ mit uns nicht geben wird. Eine Zusammenarbeit setzt eben auch grundlegene Gemeinsamkeiten voraus, und die gibt es so nicht. Somit konzentriert sich unsere Partei völlig auf sich selbst und auf die Schaffung einer neuen und starken politischen Gemeinschaft, die für Egozentriker, Selbstdarsteller und entpolitisierte Wochenendrevolutzer kein Platz bietet. Der Kampf um die Zukunft Deutschlands findet eben auch nach innen statt und darf auch dort nicht gescheut werden, wenn man von einer gewissen Ernsthaftigkeit und dem Mut, die Verhältnisse tatsächlich zu verändern, sprechen möchte. Unsere Partei „Der III. Weg“ stellt sich dieser Aufgabe.

Tony Gentsch vom „III. Weg“-Stützpunkt Vogtland

Die zweite Rede hielt an diesem Abend der bekannte Parteiaktivist und stellvertretende Gebietsverbandsleiter Tony Gentsch. Gentsch ging in seiner Rede auf die vor zwei Jahren beschlagnahmte Immobilie in Oberprex ein (siehe: Immobilie „Oberprex 47“ – Zwei Jahre nach der Beschlagnahmung). Als Betroffener schilderte der nun im Vogtland Lebende die gesamte Entwicklung dieser unglaublichen Geschichte und verdeutlichte mit dem ausführlichen Bericht einmal mehr, in was für einem repressiven Staat wir leben. Der K(r)ampf gegen rechts, wie er oft von etablierten Kreisen ausgerufen wird, hat mit dieser Beschlagnahmung einen ungeahnten Höhepunkt erreicht und bewiesen, dass in der BRD alles möglich ist. Da in diesem für alle Nationalisten wichtigen Fall das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, bleibt die Sache weiterhin spannend. Auch wenn es bereits zwei Jahre der Unklarheit sind, die alle Betroffenen umgibt, ein Aufgeben in dieser Angelegenheit kommt nicht in Frage. Auch dieser Kampf wird bis zum Schluss geführt, und der Solidarität unserer Gemeinschaft können sich alle sicher sein.

Dieter Riefling aus Hildesheim

Die letzte Rede des Abends hielt als Gastredner der bekannte freie Aktivist Dieter Riefling aus Niedersachsen. Hier nutzte unsere Partei die Möglichkeit, sich Einblick zu verschaffen, wie anderorts in anderen Strukturen versucht wird, die Verhältnisse in Deutschland zu verändern. In Dieter Riefling findet man einen politischen Aktivisten, der bereits seit 30 Jahren in verschiedensten Zusammenschlüssen seine Erfahrungen machen konnte und einiges zu erzählen hatte. Auch wenn man sich in etlichen Bereichen und Aktionsformen nicht einig ist, ist es für uns als Partei wichtig, über den eigenen Tellerrand zu blicken, um besser verstehen zu können und die eigene Position zu stärken. In der Schilderung seines politischen Werdeganges kam auch seine Gesinnungshaft zur Sprache, aus der er erst am 06. Juni 2016 nach 16 Monaten entlassen wurde. Als Redner überall anzutreffen und organisationsübergreifend aktiv, setzt der Staat immer wieder mit seinen Gesinnungsparagraphen bei ihm an, um ihn zum Schweigen zu bringen. Auch mit der Kampagne „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ), die jährlich mit einer Demonstration von sich reden macht, ist der Name Riefling eng verbunden.

Durch sein organisationsübergreifendes Wirken und den damit einhergehenden Einblick in einen Großteil des NW konnte Dieter uns an diesem Abend in vielen Bereichen Aufklärung verschaffen. Auch wenn unsere Partei andere Wege geht, mit dieser Versammlung würdigte man auch das Wirken und den Kampf anderer Nationalisten - hier des Kameraden Riefling.

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es noch zahlreiche Diskussionen, und in gemeinschaftlicher Runde fand dieser Tag ein schönes Ende. Der Stützpunkt Berlin bedankt sich bei allen Gästen und Interessenten und grüßt auf diesem Weg alle Redner des Abends.

 

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