DER DRITTE WEG

03.08.2016

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Kräuterwanderung in Mittelsachsen

In Zeiten des Überflusses und der Dekadenz ist es immer wieder wichtig, sich in einer Zurückhaltung im Umgang mit Lebensmitteln zu üben und das schätzen zu lernen, was die Natur zu bieten hat. Aus diesem Grund machten sich Mitte Juli Mitglieder und Unterstützer des „III. Weg“-Stützpunktes Mittelsachsen/ Erzgebirge auf und sammelten bei bestem Wetter Kräuter, Beeren und andere Pflanzen.

Um die Mittagszeit starteten die Männer und Frauen, immer begleitet von einem zutraulichen Kater, von einem Parkplatz nahe Eppendorf bei Freiberg. Schon auf den ersten Metern wurden sie von Mutter Natur mit einem reichen Vorkommen an Heidelbeeren und Wilderdbeeren belohnt. Bis zum ersten Zwischenstopp verging rund eine Stunde, in der unter anderen Beifuß, Brennesselsamen, Johanneskraut, Girsch und Frauenmantel gesammelt wurden. Die Gruppe machte sich dabei immer wieder in der mitgebrachten Literatur kundig, welchen Nutzen die Pflanzen in sich tragen, und an welchen Orten diese besonders häufig auftreten. Nach einer kurzen Pause stiefelten alle Wanderer weiter Richtung Eppendorf. Nach zwei Stunden Erkundungsreise erreichte die Gruppe einen Gedenkstein zu Ehren des bekannten erzgebirgischen Liedermachers Anton Günther mit einer Schautafel, die das Leben und Wirken des Dichters beschrieb. Der mitten im Wald gelegene Stein wurde ebenfalls von Obstbäumen und wilden Kräutern umgeben und bot den Wanderern außerdem einen angenehmen Schatten.

Nun lenkte man zur letzten Etappe des Erkundungmarsches auf den Naturlehrpfad Eppendorf ein, naschte noch einmal an den Himbeersträuchern und verfolgte den schattigen Weg. Sehr erwähnenswert ist hierbei, dass dieser Pfad in regelmäßigen Abständen mit Steinen, an denen Volkslieder auf Tafeln befestigt sind, versehen ist. Diese wurden vom Heimatverein Eppendorf und anderen Vereinen gestiftet.

Das letzte Ziel des Tages, ein angelegtes Beet, wurde nach rund drei Stunden erreicht. Hier pflückten die Wanderer Minze, Salbei, Zitronenmelisse, Dill und andere Kräuter.

Anschließend stärkten sich alle noch einmal und machten sich auf den Heimweg, der durch ein kurzes abkühlendes Fußbad in der Lößnitz unterbrochen wurde.

Diese Wanderung zeigte den Anwesenden, wie wichtig die Erhaltung und Achtung unserer Natur ist, denn nur mit ihr ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung möglich. Sie zu kennen soll unsere Pflicht sein, sie zu schätzen unser Auftrag!
 

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