DER DRITTE WEG

10.12.2016

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Julfeier in Oberfranken

Neben dem politischen und dem kulturellen Kampf, lebt unsere Partei „Der III. Weg“ und seine Mitglieder auch den Kampf um die Gemeinschaft. Ziel der Feinde des Deutschen ist die Schwächung unseres Volkes durch die Verächtlichmachung unserer Kultur, unserer Tradition und unseres völkischen Daseins.

Gemeinschaftliche Feste wie das urdeutsche Julfest, aber vor allem auch das christliche Weihnachtsfest werden zerstört. Der gemeinschaftsbildende Charakter wird durch den Kampf um den Konsumenten ausgetauscht. Der heutige Mensch verkommt Schritt für Schritt zu einem Individuum, welches sich nicht mehr opferbereit in eine Gemeinschaft einzufügen vermag. Es soll eine gesichtslose Masse entstehen, die treu ergeben dem Geldstrom nachstapft, sich selbst aber nicht auf alte Bräuche und Traditionen berufen kann. Daraus resultierend kann diese auch kein eigenes Volksempfinden, kein „Wir-Gefühl“ erbringen. Diesem gemeinschaftsverachtenden Zeitgeist möchten wir entgegenstehen. Darum veranstalteten die „III. Weg“-Stützpunkte Ober- und Mainfranken gemeinsam in diesem Jahr eine Julfeier nach altem Brauch.

Feuersprüche und ein gemeinschaftliches Mahl

Nachdem an der festlich geschmückten Tafel Platz genommen und die anwesenden Gäste begrüßt wurden, eröffnete man die diesjährige Julfeier mit einem gemeinsamen Essen. Braten, selbstgemachte Spätzle und Rotkohl füllten die Teller. In gelöster und feierlicher Atmosphäre nahm man gemeinsam das Essen zu sich, vertieft in angeregten Gesprächen. Einer der Gedeckten Plätze jedoch blieb leer. Dieser ist für die Gestorbenen. Sie sind in unserer Mitte stets präsent. Manch einer mag denken, dass ein gemeinsames Essen keine Besonderheit wäre. Nahrung wird heute meist stumm vor dem laufenden Fernseher eingenommen, statt sich mit der Familie über den verbrachten Tag auszutauschen. Dagegen ist dieses gemeinsame Mahl schon eine revolutionär anmutende Tat.

Im Anschluss an das Essen wurden die Lichter gelöscht. Ein Aktivist trat ans Pult und trug ein kämpferisches Gedicht, aus eigener Feder, vor.

Nach einem Feuerspruch wurde die Kerze des Julleuchters entzündet und so die Dunkelheit durchbrochen. Dieses Licht sollte von Hand zu Hand der Aktivisten gehen. Ein jeder brachte mit einem Feuerspruch, oder einem kurzen Gedicht, sowohl besinnliche als auch kämpferische Gedanken in die Runde. Nach jedem Gedicht wurde eine Kerze am geschmückten Julbaum entzündet, bevor das Licht zur nächsten Hand wandert.

Schließlich brannten, am geschmückten Julbaum, zwölf weiße Kerzen, für die zwölf Monate des Jahres. Eine rote Kerze für die verstorbenen und eine blaue Kerze für die Auslandsdeutschen.

Der Stellvertretende Gebietsverbandsleiter Süd, Matthias Bauerfeind, trat ans Pult und brachte der Runde die kulturellen Hintergründe und Symboliken des Julfestes näher. - Das Licht hat die Dunkelheit besiegt. Weiter spannte er den Bogen in die heutige Zeit. Wir setzen der kranken Ich-bezogenen Ellenbogengesellschaft das gesunde WIR entgegen.
Und schloss - Wir sind Träger des Lichtes. Und so schreiten wir hoffnungsvoll weiter im Kampf um unsere Zukunft.

Unvollständige Gemeinschaft

Bei allem Frohsinn und gemeinschaftlicher Atmosphäre durfte jedoch nicht vergessen werden, dass ein gemeinschaftlich begangenes Julfest im kameradschaftlichen und familiären Kreis nicht jedem vergönnt sein wird. Gerade an diesen Tagen, an denen man selbst als politischer Deutscher die Freiheit genießt eben solchen Feiern beizuwohnen. Gerade in dieser Zeit dürfen jene nicht vergessen werden, die, weil sie für eine Sache einstanden und ungebrochen weiter einstehen, in den Kerkern dieses Systems sitzen. Deswegen war es für jeden der Anwesenden ein innerliches Bedürfnis mittels vorbereiteter Karten den politischen Gefangenen dieser Republik einen Gruß zu übermitteln. So wurde ihnen gezeigt, dass sie selbst und ihr Kampf nicht vergessen sind. Mehr noch - auch wenn sie in diesem Jahr nicht mit uns am Tisch sitzen können, wohnen sie doch im Geiste unserer Gemeinschaft bei.

Wo gesungen wird, da lass dich nieder!

Unser deutsches Volk war schon seit Anbeginn ein Volk, welches sich über unzählige volkstümliche Lieder definierte, die in den unterschiedlichsten Lebenslagen gemeinsam gesungen wurden. Als der zeremonielle Teil der Julfeier beschlossen war, zückte man Textblätter und mitgebrachte Liederbücher, um jener Tradition nachzugehen, die schon unsere Ahnen pflegten. Man saß bis spät in die Nacht beisammen, sang, vertiefte Gespräche und knüpfte neue Bekanntschaften. Denn ein loser Haufen an sich unbekannten Menschen vermochte noch nie den harten Aufgaben der Geschichte gewachsen zu sein. Es waren stetes nur jene erfolgreich, die neben dem politischen und kulturellen Rüstzeug auch eine Gemeinschaft hervorbrachten, die, egal wie stürmisch die Zeiten auch waren, fest auf den Kameraden neben sich vertrauen konnten.

Denn auch im nächsten Jahr wird der Kampf um unsere Heimat kein Stück leichter werden. Der Kampf um die Zukunft unserer Kinder wird auch im nächsten Jahr jeden Mitstreiter die vollste Aufmerksamkeit und die glühendste Leidenschaft abverlangen

Fürs Vaterland? – Bereit!
Fürs Volk? – Bereit!
Für die Heimat? – Bereit!

 

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