DER DRITTE WEG

12.12.2016

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Aktionswoche „Deutsche Winterhilfe“ in München

Insbesondere in der bayerischen Landeshauptstadt München leben durchschnittlich viele Menschen  unter der Armutsgrenze. Im Armutsbericht des Jahres 2011 ist fast jeder fünfte Münchner arm oder  von Armut bedroht. Dabei gilt in dem Bericht ein Alleinstehender als arm, wenn er im Monat  weniger als 1.000 Euro zur Verfügung hat. Nächstes Jahr wird ein neuer Armutsbericht erscheinen.   Hier soll die Armutsgrenze auf 1.350 Euro ansteigen. Somit wird es statistisch auch mehr als arm     geltende Menschen geben. Das die Armutsgrenze hoch gestuft wird ist nur eine logische Konsequenz. Schließlich werden die Mieten und die Lebenshaltungskosten von Jahr zu Jahr höher,   wobei der Lohn gleich bleibt. In der Realität wirkt sich das folgendermaßen aus: 6.782 Münchner     haben keine Wohnung. Davon leben sogar 550 dauerhaft auf der Straße.    
                                                         
In München sind mittlerweile 105.000 Menschen überschuldet. Somit ist die Anzahl der Schuldner  im Vergleich zu letztem Jahr um 5.000 Menschen gestiegen und bildet somit einen neuen Höchststand seit 2007. Gerade an den äußeren Stadtbezirken sieht man die Armut überhand nehmen. Gerade in Vierteln wie das Hasenbergl oder Berg am Laim ist die Armut am größten. Dort liegt die Schuldnerquote fast doppelt so hoch wie in München. Dies liegt daran, das dort die Mieten noch vergleichsweise „niedrig“ sind und deshalb die Menschen, welche sich ihre Miete nicht mehr  leisten können, dort hin ziehen. Eine Ghettoisierung ist dadurch die Ursache.        
                             
Auch der Stützpunkt München/Oberbayern beteiligte sich mit zahlreichen Aktionen an der bundesweiten Aktionswoche „Deutsche Winterhilfe“!

Verteilung vor der Teestube „komm“ in München-Isarvorstadt

Am Mittwoch der Aktionswoche verteilten die nationalen Aktivisten vor der bekannten Teestube, die Obdachlosen tagsüber warme Speisen und Getränke zur Verfügung stellt, was vor allem in der kalten Jahreszeit gut angenommen wird.

Als die nationalen Winterhelfer die wartenden Personen ansprachen und ihnen die gesammelten Kleiderspenden anboten, war die Freude und der Ansturm groß. Jeder konnte etwas gebrauchen, ob es Decken, Strickjacken oder T-Hemden waren - alles wurde benötigt.

Während der Ausgabe stürmten vermutlich linksextremistische Mitarbeiter der Teestube aus dem Gebäude und versuchten die volkstreue Hilfe für die Volksgenossen zu verhindern.

Sie bedrängten die Nationalisten und die Bedürftigen und versuchten mit Scheinargumenten unsere Hilfe schlecht zu reden. So würden wir mit der Verteilung dafür sorgen, dass die Obdachlosen auf der Straße blieben und die Stadt München ja jedem Wohnungslosen ein Bett zur Verfügung stelle.

Zum einen sind nicht alle Besucher der Teestube obdachlos und zum anderen ist warme Kleidung auch trotz eines sicheren Schlafplatzes nützlich, denn Menschen frieren auch tagsüber. Dieses Scheinargument lässt sich völlig ad absurdum führen, da z.B. die Bahnhofsmission München - wie viele andere Einrichtungen - Kleidung an Bedürftige, darunter auch Obdachlose ausgibt.

Zudem müssten die prallgefüllten Kleiderkammern der Asylkaschemmen ja zu hunderttausenden obdachlosen Asylanten führen, denn auch dort werden wird an die Illegalen Kleiderspenden von volksfeindlichen Gutmenschen ausgegeben - nur dass die Asylbettler dort ganztags einen Schlafplatz bekommen.

Als der aufgebrachte Mitarbeiter nichts weiteres vorbringen konnte, erkannten die Aktivisten, was sein Problem war: die Verteilung ging von unserer Partei „Der III. Weg“. Er beschimpfe die Aktivisten mit „Nazis“ und stellte so seine Doppelmoral zur Schau.

Weiterhin bedrängte er lautstark die Bedürftigen, diese ließen sich jedoch nicht davon abbringen, sich mit Kleidung einzudecken. Und der wahre Ansturm auf die Kleiderspenden gibt uns einmal mehr recht und bestätigt uns in unserem Einsatz für sozialschwache Landsleute.

Die Teestube lässt sich zwar durch den zweifelhaften, freimaurernahen „Lion‘s Club“ finanzieren, in dem sich Vertreter des Kapitals tummeln, die mitverantwortlich für den vorherrschenden Raubtierkapitalismus sind und damit auch für die Armut innerhalb der Gesellschaft.

Mit ihrem niveaulosen Auftreten schadeten diese Mitarbeiter ausschließlich den Bedürftigen, denen sie zu helfen vorgeben. Doch wir lassen uns von diesem blamablen Auftritt nicht beeindrucken - ganz im Gegenteil: wir machen weiter!

So wurde im Anschluss der Verteilung vor der Teestube noch zum nahe gelegenen Frauenobdach „KARLA 51“ gefahren, um dort natürlich auch den obdachlosen Frauen zu helfen. Hier wurde eine große Kiste mit verschiedener Frauen- und Kinderbekleidung abgegeben. Die Dame an der Pforte war sehr erfreut und so konnte auch den dort untergebrachten Frauen geholfen werden.

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