DER DRITTE WEG

08.01.2017

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Sicherheit mit Fußnote

Noch immer spricht man in der BRD davon, dass diese eines der sichersten Länder der Welt sei. Zunehmend scheint diese Aussage aber nur noch mit einer immer größer werdenden Liste an Fußnoten gültig zu sein. Panzersperren auf Weihnachtsmärkten, Großaufgebote der Polizei an Silvester und der Ruf nach mehr Überwachung, sind hier nur einige Beispiele der Tribute, die die Multikultur fordert.

Eine Unternehmerin hat nun ihren Beitrag zum Kleingedruckten der BRD geleistet. Dabei handelt es sich um eine Hose mit einem Panzer im Intimbereich, welcher mit einem Schloss abgeriegelt wird, um so einem Angreifer die Möglichkeit einer Vergewaltigung zu nehmen. Weiterhin ist die Hose mit einer Sirene ausgestattet, die im Falle eines Übergriffes durch Lärm den Angreifer in die Flucht schlagen soll. Die Herstellerin wirbt zudem mit dem hohen Tragekomfort des Kleidungsstückes.

Auf der einen Seite ist das Aufkommen solcher und ähnlicher Sicherheitsmaßnahmen natürlich verständlich, insbesondere Frauen leiden unter den Folgen der ungezügelten Einwanderung kulturfremder Ausländer. Auf der anderen Seite löst man so nicht das Problem an sich, die erwähnte Schutzbekleidung dabei lediglich das neuste Beispiel für ein Verhalten, dass in der BRD schon lange praktiziert wird. Anstatt die Probleme, die den meisten, wenn sie mit sich selbst ehrlich sind, schon lange bekannt sind, an der Wurzel anzupacken, versucht man sich mit den unangenehmen Folgen zu arrangieren. Während dies noch vor einigen Jahren relativ einfach möglich war, wird dies nun zunehmend unangenehmer und wird in Zukunft noch viel unangenehmer werden.

Es wäre also höchste Zeit über die Ursachen zu reden. Der Grund, warum man dies bis heute vermeidet, ist, dass dabei einige unbequeme Fragen über Einwanderung, verbunden mir nicht weniger unbequemen Antworten aufkommen würden. Noch ist es angenehmer wegzuschauen und so zu tun als wäre alles so, wie es sein sollte oder aufzugeben, da man ja ohnehin nicht ändern könne. Doch jeden Tag wird klarer, dass wir uns diesen Luxus nicht länger leisten können. Die Wahrheit mag noch so schmerzhaft sein, die Konsequenzen sie zu ignorieren, werden hundert mal schlimmer sein. Wer dies nicht glaubt, sollte einen Blick auf die Zustände in Südafrika werfen und sich Fragen, ob dies zu Zukunft ist, die wir unseren Kindern hinterlassen wollen.


 

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