DER DRITTE WEG

11.01.2017

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Auf den Spuren der Geschichte durch Frankreich

Zwischen Weihnachten und Neujahr bereisten Aktivisten vom „III.Weg“-Stützpunkt Württemberg über mehrere Tage Frankreich. Auf dem Weg bis nach Cherbourg an der atlantischen Küste wurden dabei einige historisch bedeutende Punkte abgefahren und besichtigt. Zu Beginn der Reise wurde in Verdun Halt gemacht.
Verdun war während des ersten Weltkrieges Schauplatz für eine der verlustreichsten und grausamsten Schlachten. Vom 21. Februar bis zum 19. Dezember 1916 war die Region an der Maas zwischen Franzosen und Deutschen hart umkämpft. Zunächst wurde das „Beinhaus von Douaumont“ besichtigt, welches eine Grabstätte für rund 130.000 Soldaten darstellt, die nach der Schlacht um Verdun nicht identifiziert werden konnten.

Beinhaus von Douaumont

Spätestens diese Grabstätte bringt sehr anschaulich zur Geltung, was sich hier zur Zeit des ersten Weltkrieges abspielte. Aber auch die von Granaten und Bomben völlig vernarbte Landschaft zeugt von einer gewaltigen und ebenso grausamen Schlacht.
Besucht wurde neben der nahegelegenen Bunkeranlage, dem sogenannten „Heiligen Weg“, auch der Bajonettgraben östlich am Thiaumont. Hier sollen laut einer Erzählung französische Infanteristen von den Deutschen lebendig begraben worden sein. Ein Zeitzeuge der Franzosen selbst widerlegte dieses Märchen allerdings. Laut seinen Aussagen sind die Soldaten während eines Kampfes am 13.Juni 1916 gefallen und in ihrem Graben liegen geblieben. Um die Soldaten zu beerdigen schütteten die Deutschen den Graben anschließend zu. Ihre Gewehre wurden aufgerichtet und dienten so als Kreuze.

Bunker bei Verdun – von Granaten und Bomben geprägte Landschaft

Schwer umkämpfter Bunker bei Verdun

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichten die Mitglieder unserer Partei einen deutschen Soldatenfriedhof in Consenvoye, nördlich von Verdun. Anfangs wurden die Soldaten noch würdevoll, teilweise mit kunstvollen Grabsteinen begraben. Nach Ende des Krieges wurden sie unter anderem zu diesem Friedhof gebracht, wo nun 11.148 deutsche Kriegstote ihre letzte Ruhe fanden. Die Grabsteine wurden durch schwarze Holzkreuze ersetzt. Schwarz als Zeichen der „Kriegsverursacher“ und der Schmach. Für die Gefallenen wurde zu später Stunde eine Grabkerze niedergelegt und ihnen würdevoll gedacht.

Deutscher Soldatenfriedhof nördlich von Verdun

Am Abend fuhr man dann weiter nach Paris in die „Stadt der Liebe“, die jedoch eher Stadt der Überfremdung heißen sollte und die einen regelrechten Schmelztigel an Kulturbrei darstellt. Auf diesen Abschnitt der Reise gehen wir nun auch nicht näher ein.

In der völlig überfremdeten Stadt Paris gab es nur wenig Lichtblicke

Nach einem kurzen Aufenthalt in Paris machten sich die Aktivisten auf den Weg in Richtung Normandie. Während des zweiten Weltkrieges wurde ein großer Teil Frankreichs ab dem 22. Juni 1940 von den Deutschen besetzt. Unter anderem auch die am Atlantik gelegene Normandie. Die Normandie entlang des Ärmelkanals war für die Deutschen ein wichtiger militärischer Punkt zur Verteidigung gegen die alliierten Kriegstreiber. Mit der sogenannten „Operation Overlord“ starteten am 6. Juni 1944 mehr als 156.000 Soldaten, darunter hauptsächlich Amerikaner, Kanadier und Briten einen Angriff, bei dem die Soldaten dieser Kriegstreiber in den sicheren Tod geschickt wurden. Nicht durch Kampfkraft, oder etwa gekonnte militärische Taktik, sondern lediglich durch einen immer währenden Nachschub an Soldaten und Kriegsmaterial gelang es den Alliierten letztendlich die Stellungen der Deutschen einzunehmen.

Über die Landung der Alliierten entlang des Atlantikwalls gibt es unzählige Berichte, Dokumentationen und Filme. Um sich einmal selbst ein Bild über die Landschaft und die Regionen zu verschaffen, welche 1944 von den Deutschen tapfer und blutig verteidigt wurden, besuchten die Mitglieder unserer volkstreuen Partei die Strände mit den Codenamen Utah Beach, Omaha Beach und den Pointe du Hoc. Die Länge der Strände, oder auch die gewaltige Felswand am Pointe du Hoc, eine fast uneinnehmbare Festung zeigten den Aktivisten, was die Soldaten der alliierten Kriegstreiber für den menschenverachtenden Plan ihrer Herren und den Hass auf ein freies Deutschland durchmachen mussten.

Bunkeranlage Utah Beach

Pointe du Hoc in der Abenddämmerung

Auch hier besuchten die Aktivisten in La Cambe, östlich von Utah Beach einen Soldatenfriedhof auf dem mehr als 21.000 deutsche Soldaten, darunter viele unbekannte, ruhen. Um den tapferen Soldaten würdevoll zu gedenken, die entlang des Atlantikwalls ihr Vaterland bis in den Tod verteidigten, legten die Kameraden einen Blumenstrauß mit beschriftetem Band nieder. Anschließend wurde für die Soldaten ein Lied gesungen.

Soldatenfriedhof in La Cambe. Die Mehrzahl der Soldaten fiel zwischen dem 6. Juni und dem 20. August 1944

Wir von der Partei „Der III. Weg“ werden die Soldaten, die an allen Fronten tapfer und erbittert kämpften, niemals vergessen. Wir bewahren das Andenken an jene, die selbstlos für ihre Heimat und die nachfolgenden Generationen kämpften. Gleichzeitig aber werden sie uns ein mahnendes Beispiel sein. Diesen Soldaten wollen wir es gleichtun und unser Vaterland vor jeglichem Unheil verteidigen!

Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!


    

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